LAN Verlegekabel (Ethernet) – Cat.7 Installationskabel von DINIC

Hier findest du LAN Verlegekabel für die strukturierte Gebäudeverkabelung im Innenbereich – ideal für Netzwerkdosen, Patchpanel und saubere Kabelwege im Haus, Büro oder Technikraum. In dieser Kategorie liegt der Fokus auf DINIC Cat.7 Installationskabeln (u. a. als 100 m Ring/Spule, 100 m Duplex sowie 500 m Rolle) – perfekt für Neubau, Renovierung und professionelle Installationen.

DINIC ist die Hausmarke der MAG GmbH. Du bestellst im DINIC Shop mit Versand aus deutschem Lager – praktisch für Projekte und schnelle Nachbeschaffung in ganz Deutschland sowie in der DACH-Region.

Technische Highlights

  • Cat.7 Verlegekabel für leistungsfähige Ethernet-Installationen
  • Bis 1000 MHz / bis 10 Gbit/s (modellabhängig nach Spezifikation)
  • S/FTP mit PiMF: doppelte Schirmung für störarme Übertragung
  • AWG 23/1 Massivleiter aus Kupfer – gedacht zum Auflegen in Dosen/Panels
  • LSZH (halogenfrei) bzw. halogenfreie Mantelvarianten (je nach Ausführung)
  • BauPVO/Euroklasse (z. B. Cca) bei passenden Modellen – relevant für Installationen im Gebäude
  • Varianten: Simplex (ein Kabel) und Duplex (zwei Leitungen parallel) für Doppelanschlüsse

Typische Einsatzszenarien

  • Netzwerkdosen in Arbeitszimmer, Wohnzimmer, Büro oder Praxis anbinden
  • Patchpanel/Serverschrank verkabeln (strukturierte Verkabelung)
  • LAN-Backbone im Haus (Etagen/Technikraum) sauber aufbauen
  • 10G-taugliche Reserve in Kabeltrassen, Schächten und Leerrohren
  • Duplex: zwei Ports je Raum mit nur einem Zug/Kabelweg realisieren
  • Schulen/Behörden/Unternehmen: robuste Installation statt „Patchkabel quer durchs Gebäude“
Tipp: Verlegekabel werden in der Regel auf LSA/IDC aufgelegt (Netzwerkdose/Patchpanel) und danach mit Patchkabeln zum Router/Switch verbunden. Wenn du bei Cat-Kategorien unsicher bist: DINIC Ratgeber zu Cat-Kategorien.
1 bis 3 (von insgesamt 3)

Kaufberatung: Welches LAN Verlegekabel passt zu deiner Installation?

Verlegekabel sind für feste Installationen gedacht – nicht für das tägliche Umstecken. Damit die Verkabelung im Haus, Büro oder Technikraum in Deutschland (und DACH) langfristig stabil läuft, kommt es vor allem auf Leiterart, Schirmung, Brandschutzklasse und die richtige Planung an.

1) Verlegekabel vs. Patchkabel: der wichtigste Unterschied

  • Verlegekabel haben meist Massivleiter (starr) und werden in Netzwerkdosen, Keystone-Modulen oder Patchpanels aufgelegt (LSA/IDC).
  • Patchkabel sind flexibel und verbinden anschließend Router/Switch/PC mit der Dose oder dem Patchpanel.
  • Praxis: Erst „Verlegekabel bis zur Dose“, dann „Patchkabel bis zum Gerät“ – so bleibt die Installation sauber und servicefreundlich.

2) Cat.7, S/FTP & PiMF: wenn du Reserve und Störsicherheit willst

Cat.7 Installationskabel sind eine sehr robuste Basis für moderne Netzwerke. Durch starke Schirmung (z. B. S/FTP mit PiMF) werden Störeinflüsse reduziert – besonders hilfreich in Wänden, Kabelkanälen und Technikräumen mit vielen Leitungen.

  • 1000 MHz Bandbreite (typisch für Cat.7 Verlegekabel) – gut als Leistungsreserve.
  • Bis 10 Gbit/s nach Spezifikation – passend, wenn du dein Netzwerk zukunftsfähig planen willst.
  • Kupfer-Massivleiter (AWG 23/1) – ideal zum Auflegen in Dosen/Panels.

3) Simplex oder Duplex: wann lohnt sich ein Duplex-Verlegekabel?

Duplex-Verlegekabel bestehen aus zwei parallel geführten Leitungen. Das ist praktisch, wenn du pro Raum eine Doppel-Netzwerkdose (zwei Ports) planst: Du ziehst nur einmal und hast direkt zwei Anschlüsse verfügbar.

  • Duplex ist ideal für Arbeitsplätze (PC + VoIP/Printer), Wohnzimmer (TV + Konsole) oder Access-Point + Reserve.
  • Planungstipp: Im Leerrohr und bei engen Kabelwegen die Bauform berücksichtigen (Duplex ist breiter als Simplex).

4) Länge, Reserve & Biegeradius: so vermeidest du Installationsfehler

  • Länge realistisch planen: den tatsächlichen Kabelweg messen (Schächte, Ecken, Dosenhöhe) und Reserve fürs Auflegen einplanen.
  • Biegeradius einhalten: zu enge Bögen oder Knicke können die Übertragung verschlechtern – lieber großzügig führen und mit passenden Radien arbeiten.
  • Zug entlasten: Kabel nicht „auf Spannung“ in die Dose drücken; Knickschutz entsteht durch saubere Führung, nicht durch Kraft.

5) LSZH & BauPVO (z. B. Cca): relevant für Gebäude in Deutschland

Bei Installationskabeln sind Mantelmaterial und Brandschutzklasse oft ein Entscheidungskriterium – besonders in öffentlichen Gebäuden, Büroflächen oder Mehrfamilienhäusern. LSZH steht für halogenarme/halogenfreie Mantelvarianten, und die BauPVO/Euroklasse (z. B. Cca, je nach Modell) hilft bei der Einordnung für Gebäudeverkabelungen.

Warum DINIC?

  • DINIC ist die Hausmarke der MAG GmbH – klare Spezifikationen für praxisgerechte Installationen.
  • Verlegekabel in sinnvollen Längen (z. B. 100 m/500 m) und als Duplex-Variante für Doppelanschlüsse.
  • Schneller Versand aus deutschem Lager – ideal für Bauphase, Nachrüstung oder Ersatzbedarf.

FAQ

Kann ich Verlegekabel direkt in den Router stecken?
Üblicherweise nicht. Verlegekabel werden auf Dosen oder Patchpanels aufgelegt. Von dort geht es mit einem RJ45-Patchkabel zum Router/Switch.

Kann ich Verlegekabel als Patchkabel verwenden?
Für kurze Notlösungen kann es funktionieren, empfohlen ist es nicht: Massivleiter sind starr und nicht fürs häufige Biegen/Umstecken gemacht. Für Geräteanschlüsse nimm Patchkabel.

Wann nehme ich 100 m und wann 500 m?
100 m ist ideal für einzelne Projekte oder Nachrüstungen. 500 m lohnt sich, wenn du mehrere Räume/Etagen verkabelst oder viele Dosen planst.

Was bringt Duplex-Verlegekabel?
Du erhältst zwei Leitungen in einem Zug – ideal für Doppel-Dosen oder zwei Ports pro Raum (z. B. PC + Telefon/TV).

Passendes Installationszubehör wie Netzwerkdosen und LSA-Tool findest du unter LAN-Adapter & Zubehör. Allgemeine Infos gibt es im DINIC Ratgeber.