Netzkabel Japan (Typ A/B) – Stromkabel für Steckdosen in Japan
In dieser Kategorie findest du DINIC Netzkabel für japanische Steckdosen vom Typ A und Typ B (JIS C 8303) mit IEC-Anschlüssen C7, C5, C13, C19 sowie Varianten mit offenem Ende für den Festeinbau. Damit versorgst du IT-, AV- und Industriegeräte direkt am japanischen Stromnetz – ohne wackelige Adapterlösungen.
Alle Netzkabel stammen von DINIC, der Hausmarke der MAG GmbH in Deutschland, und werden aus deutschem Lager versendet. Je nach Ausführung sind die Kabel für Japan z. B. PSE/JET-konform bzw. entsprechend zertifiziert (Details im jeweiligen Artikel) – passend für Projekte, Export und Reisen nach Japan in Deutschland und der DACH-Region.
Technische Merkmale & Varianten
- Steckerseite (Japan): Typ A (2-polig) und Typ B (3-polig mit Schutzleiter) nach JIS C 8303.
- Geräteseite: IEC 60320 C7 (Euro-8), C5 ("Kleeblatt"), C13 (Kaltgeräte), C19 (leistungsstärkere Verbraucher) sowie Varianten mit Open-End für Festanschluss (modellabhängig).
- Hybrid-Option: bestimmte Typ-B-Kabel lassen sich auch an passenden US-Steckdosen nutzen (z. B. Typ B auf C13) – praktisch für internationale Setups.
- Kabelaufbau: je nach Modell z. B. VFF, VCTF oder VCTFK mit passenden Querschnitten (z. B. 2×0,75 mm² bis 3×2,0 mm²); Spezialleitungen mit höheren Querschnitten für höhere Ströme (modellabhängig).
- Nennwerte: ausgelegt für Japan (typisch ca. 100 V; modellabhängig bis ca. 125 V) und passende Ströme (z. B. 7–10 A; Spezialkabel höher).
- Längen: häufig 1,8 m für Arbeitsplatz und Reise, dazu je nach Ausführung 3 m/5 m sowie kurze C13–C14-Längen ab ca. 0,5 m.
- Zulassungen: je nach Artikel z. B. PSE/JET für Japan; bei bestimmten Verlängerungen (C13–C14) sind auch Mehrfachzulassungen möglich (Details im jeweiligen Artikel).
- Sicherheit: je nach Ausführung erfüllen die Stecker/Materialien relevante Anforderungen (z. B. Tracking-/Glow-Wire-Prüfungen) gemäß den jeweiligen Vorgaben für den japanischen Markt.
Typische Einsatzszenarien
- Notebook-Netzteile: C5-Kabel für Büro, Homeoffice oder Dienstreisen nach Japan.
- IT & Rechenzentrum: C13/C19 für Desktop-PCs, Monitore, Workstations, Server, Switche und USVs.
- Consumer-Elektronik: C7-Leitungen für Konsolen, Set-Top-Boxen, Mediaplayer und viele Kleingeräte.
- Projekt/Export: vormontierte Systeme in Deutschland für Kunden und Standorte in Japan.
- Messe/Hotel/Labor: Geräte mit 100–240 V-Netzteilen direkt am japanischen Netz betreiben – mit passendem Netzkabel statt Reiseadapter.
- Open-End / 30A (Spezial): nur für fachgerechten Festanschluss durch qualifiziertes Personal (modellabhängig).
Kaufberatung: Welches Netzkabel für Japan passt zu deinem Einsatz?
Japan nutzt – ähnlich wie die USA – überwiegend ca. 100–110 V und Steckdosen der Typen A und B. Mit den passenden DINIC Netzkabeln verbindest du deine Geräte direkt mit dem japanischen Stromnetz. Wichtig ist dabei die Kombination aus Steckertyp, Gerätestecker, Länge und Zulassung.
1. Steckertypen in Japan: Typ A und Typ B verstehen
In Japan kommen zwei Steckertypen zum Einsatz, die du bei der Kabelwahl berücksichtigen solltest:
- Typ A (2-polig, JIS C 8303) – zwei flache, parallele Stifte, meist für Kleingeräte und Netzteile. Häufig in Hotels und Privathaushalten.
- Typ B (3-polig) – zwei flache Stifte plus Schutzleiter (Erdkontakt). Mechanisch eng an US-NEMA 5-15 angelehnt; je nach Einsatz sind Netzfrequenz und Spannung zu beachten.
Hinweis für die Praxis: Bei Japan-Steckern spielen je nach Ausführung zusätzliche Sicherheitsanforderungen (u. a. Material-/Isolationsprüfungen) eine Rolle. DINIC Netzkabel sind für den vorgesehenen Einsatz entsprechend spezifiziert und in passenden Varianten mit PSE/JET-konformer Auslegung verfügbar.
2. Gerätestecker: C7, C5, C13, C19 oder Open-End?
Entscheidend ist, welche Buchse dein Gerät besitzt. Ein kurzer Blick auf die Anschlussseite reicht meist aus:
- C7 („Euro-8“) – zweipoliger Kleingerätestecker für viele Blu-ray-Player, Radios, Spielekonsolen, Ladegeräte und kleinere Elektronikgeräte.
- C5 („Kleeblatt“) – typisch für Notebook-Netzteile, einige Dockingstations und Beamer. Ideal für mobile Einsätze in Japan.
- C13 – Standard-Kaltgerätestecker für PCs, Monitore, Switches, 19"-Technik und viele professionelle Geräte ohne starke Erwärmung im Netzanschlussbereich.
- C19 – für leistungsstarke Endgeräte, PDUs oder Server-Hardware mit entsprechendem C19-Eingang.
- C13–C14-Verlängerungen – sinnvoll, wenn du in Racks/Schaltschränken die Strecke zur PDU verlängern möchtest; durch Mehrfachzulassungen oft auch für internationale Projekte nutzbar.
- 30A Open-End – robuste Leitung mit japanischem 3-Pin-Stecker und abisoliertem Ende, z. B. für Verteiler, USVs oder Maschinenanschlüsse. Der Anschluss sollte ausschließlich durch Elektrofachkräfte erfolgen.
Viele Netzteile für IT- und AV-Geräte sind als Weitbereichseingang (100–240 V, 50/60 Hz) ausgelegt. Prüfe zur Sicherheit immer das Typenschild: Nur wenn dort der Spannungsbereich für Japan abgedeckt ist, darf das Gerät mit einem Japan-Netzkabel betrieben werden.
3. Die richtige Kabellänge für Reise, Büro & Projekte
Im DINIC Shop stehen dir hauptsächlich praxisnahe Standardlängen zur Verfügung:
- ca. 1,8 m – ideale Allround-Länge für Schreibtische, Hotelzimmer und mobile Einsätze.
- 3 m und 5 m – wenn Steckdosen weiter entfernt sitzen, z. B. in Konferenzräumen, Racks oder Technikräumen.
- 0,5–2 m C13–C14 – kurz gehaltene Verlängerungen für strukturierte Verkabelungen im Rack, um Kabelsalat zu vermeiden.
Grundsätzlich gilt: Du kannst ein kürzeres Japan-Netzkabel durch ein längeres ersetzen, solange Steckertyp, Querschnitt und maximale Strombelastbarkeit zum Gerät passen. Ein sauber verlegtes, nicht aufgerolltes Kabel sorgt für weniger Wärmeentwicklung und bessere Übersicht.
4. DINIC Vorteile: geprüfte Japan-Netzkabel aus deutschem Lager
DINIC ist die Marke der MAG GmbH mit Sitz in Lengede (Deutschland). Die Netzkabel für Japan werden nach klar definierten Qualitätsstandards gefertigt und durchlaufen eine eigene Qualitätskontrolle, bevor sie in den Handel gehen.
- PSE/JET-konforme Varianten für den Einsatz im japanischen Stromnetz (je nach Ausführung/Produkt).
- Passende Spezifikationen für sichere Installation – wichtig für Systemhäuser, Industrie und Eventtechnik.
- Schneller Versand aus deutschem Lager – ideal für Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Hohe Lagerbestände und verschiedene Längen/Varianten für Systemhäuser, Industrie, Eventtechnik und Wiederverkäufer.
- Kein Mindestbestellwert im DINIC Shop; für größere Stückzahlen steht zusätzlich der B2B-Händlershop der MAG GmbH unter mag-kabel.de zur Verfügung.
Wenn du statt eines Netzkabels lieber deinen vorhandenen Euro- oder Schuko-Stecker in Japan nutzen möchtest, findest du im DINIC Shop zusätzlich passende Adapter für Japan.
FAQ zu Netzkabeln für Japan
Passt ein Japan-Netzkabel auch in US-Steckdosen?
Stecker vom Typ B sind mechanisch weitgehend kompatibel zu NEMA 5-15-Steckdosen in den USA. Achte aber immer auf die Spannungsangaben deines Geräts (z. B. 100–240 V) und darauf, ob es für beide Netze geeignet ist.
Kann ich mein Euro- oder Schuko-Netzkabel einfach durch ein Japan-Netzkabel ersetzen?
Ja, sofern dein Gerät einen IEC-Anschluss (C7, C5, C13 oder C19) besitzt und für 100–120 V / 50–60 Hz zugelassen ist. In diesem Fall tauschst du nur das Netzkabel und nutzt das Gerät direkt am japanischen Stromnetz. Prüfe zur Sicherheit immer das Typenschild sowie die maximale Stromaufnahme.
Brauche ich zusätzlich einen Spannungswandler in Japan?
Geräte mit Weitbereichseingang (100–240 V, 50/60 Hz) benötigen in der Regel keinen Spannungswandler, sondern nur das passende Netzkabel oder einen Reiseadapter. Reine 230-V-Geräte aus Europa dürfen dagegen ohne geeigneten Wandler nicht am japanischen Netz betrieben werden.
Kann ich ein 1,8-m-Kabel durch ein 3-m- oder 5-m-Kabel ersetzen?
Ja, solange Steckertyp, Leiterquerschnitt und zulässige Stromstärke identisch bzw. passend sind. Ein längeres Kabel erhöht den Leitungswiderstand minimal, ist im typischen IT- und AV-Bereich aber unkritisch. Achte lediglich auf eine saubere Verlegung ohne Stolperfallen.