LWL Outdoor Kabel (Glasfaser für außen) von DINIC

In dieser Kategorie findest du LWL Outdoor Kabel für robuste Glasfaser-Verbindungen im Außenbereich – z. B. zwischen Gebäuden, vom Haus zum Bürocontainer, zur Garage oder zum Gartenhaus. Outdoor-LWL ist die richtige Wahl, wenn du wetterfest und störarm verkabeln willst und eine stabile Alternative zu WLAN oder Powerline suchst.

DINIC ist die Hausmarke der MAG GmbH. Du bestellst im DINIC Shop mit Versand aus deutschem Lager – ideal für Projekte in ganz Deutschland sowie in der DACH-Region, wenn du schnell ein passendes Außen-Glasfaserkabel in der richtigen Länge und Steckerkombination brauchst.

Technische Highlights (je nach Artikel)

  • Outdoor-Mantel (typisch UV- und witterungsbeständig) für Außenverlegung
  • Geeignet für Leerrohr/Kabelkanal und geschützte Außenwege (Anwendungsbereich in der Artikelbeschreibung beachten)
  • Fasertypen je nach Einsatz: OS2 Singlemode (lange Strecken) oder OM3/OM4 Multimode (LAN/Datacenter)
  • Ausführung: Simplex oder Duplex (TX/RX), je nach Verbindung/Port
  • Stecker-Kombinationen: LC und SC (z. B. LC/LC, LC/SC, SC/SC)
  • Polierung: UPC oder APC je nach Setup (nicht mischen)
  • Mehrere Längen für kurze Übergänge bis zur Außenstrecke

Typische Einsatzszenarien

  • Glasfaser-Uplink zwischen zwei Gebäuden (z. B. Wohnhaus ↔ Nebengebäude)
  • Verbindung von Switch ↔ Switch oder Switch ↔ Medienkonverter über Außenwege
  • Netzwerk für Homeoffice im Anbau/Studio mit stabiler Leitung statt Funk
  • LAN-Anbindung von Werkstatt, Lager, Garage oder Gartenhaus
  • Außenstrecken in Schulen, Betrieben, Höfen oder Technikarealen
  • Saubere, störarme Verbindung bei langen Kabelwegen (unempfindlich gegenüber EM-Störungen)
Tipp: Prüfe vor dem Kauf Fasertyp (OS2 vs. OM3/OM4), Stecker (LC/SC) und Polierung (UPC/APC). Für interne LWL-Verbindungen findest du außerdem LWL Patchkabel & Zubehör sowie Grundlagen im DINIC Ratgeber.
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Kaufberatung: LWL Outdoor Kabel richtig auswählen

Outdoor-Glasfaser ist ideal, wenn du eine zuverlässige Netzwerkverbindung über Außenwege brauchst – ohne Störeinflüsse durch Stromleitungen oder Funk. Damit dein LWL Outdoor Kabel in Deutschland (und der DACH-Region) sofort passt, sind Outdoor-Eignung, Fasertyp sowie Stecker und Polierung die entscheidenden Punkte.

1) Indoor vs. Outdoor: worauf es bei Außenverlegung ankommt

Ein Outdoor-Kabel ist für Witterung und UV-Licht ausgelegt. Für eine langlebige Installation solltest du den geplanten Verlegeweg realistisch einschätzen:

  • Leerrohr/Kabelkanal: die gängigste Lösung im Außenbereich (Schutz vor mechanischer Belastung).
  • Fassade/geschützte Führung: auf saubere Befestigung und knickarme Führung achten.
  • Erdverlegung: nur, wenn das Kabel dafür ausdrücklich geeignet ist (Hinweise in der Artikelbeschreibung beachten).
  • Mechanik: Zug vermeiden, Biegeradius einhalten, keine Quetschstellen (z. B. Türrahmen, scharfe Kanten).

2) OS2 Singlemode oder OM3/OM4 Multimode?

Der Fasertyp richtet sich nach deinen Geräten (SFP/SFP+/SFP28, Medienkonverter) und der geplanten Strecke:

  • OS2 Singlemode (9/125): erste Wahl für längere Strecken und wenn du maximale Reichweitenreserve willst.
  • OM3/OM4 Multimode (50/125): typisch für schnelle Verbindungen im lokalen Umfeld (z. B. Rack/Technikraum), abhängig von Modulen und Standard.

Praxis-Tipp: Wenn du heute 1G nutzt, aber perspektivisch höher gehen willst, plane die Kabelseite passend zu den späteren Transceivern. Entscheidend ist immer das Gesamtsystem aus Ports, Modulen und Strecke.

3) LC oder SC – plus UPC/APC: Stecker und Polierung passend wählen

  • LC: kompakt, häufig an Switches/Transceivern.
  • SC: größer, oft in Dosen/Patchfeldern/Verteilern.
  • Duplex: üblich für Ethernet (Senden/Empfangen). Simplex kommt je nach Anwendung ebenfalls vor.
  • UPC vs. APC: nicht mischen. Wenn dein Port APC verlangt (oft grün), nimm APC; bei UPC (oft blau) entsprechend UPC.

Zusätzlich wichtig: Steckerflächen sauber halten. Schutzkappen erst direkt vor dem Einstecken entfernen und Staub vermeiden – das ist eine der häufigsten Ursachen für Dämpfung und Aussetzer.

4) Länge und Verlegung: so bleibt die Außenstrecke stabil

  • So kurz wie möglich, so lang wie nötig: plane den realen Weg (Rohrführung, Ecken, Höhen) und nimm etwas Reserve für saubere Endpunkte.
  • Knickarm verlegen: besonders an Ein- und Austrittspunkten (Hauswand, Technikschrank).
  • Zugentlastung: Kabel nicht „auf Spannung“ betreiben, sondern fixieren und entlasten.
  • Wetterübergänge: Einführungen abdichten und Kabelwege schützen (Feuchtigkeit/Schmutz).

5) Vorteile bei DINIC

  • DINIC ist die Hausmarke der MAG GmbH – praxistaugliches Sortiment für Netzwerk und Glasfaser.
  • Outdoor-taugliche LWL-Lösungen in gängigen Steckervarianten und Längen (je nach Artikel).
  • Versand aus deutschem Lager: kurze Lieferzeiten in Deutschland sowie in die DACH-Region.

FAQ zu LWL Outdoor Kabeln

Kann ich ein normales LWL Patchkabel draußen nutzen?
Für kurze, geschützte Wege kann es funktionieren, empfohlen ist für Außenwege aber ein echtes Outdoor-Kabel (UV-/Witterungsbeständigkeit). Für dauerhafte Installationen besser Outdoor-Kabel und geschützte Verlegung im Leerrohr.

Was ist besser für Außenstrecken: OS2 oder OM4?
Wenn du maximale Reichweitenreserve willst oder nicht sicher bist, ist OS2 Singlemode oft die sicherere Wahl – vorausgesetzt, deine Hardware/Module passen dazu. OM3/OM4 ist sinnvoll, wenn dein Setup darauf ausgelegt ist.

Woran erkenne ich, ob ich LC oder SC brauche?
LC ist kleiner und häufig an Switches/Transceivern, SC ist größer und oft an Dosen/Patchfeldern. Am besten Portform prüfen und mit den Produktbildern vergleichen.

Warum darf ich APC und UPC nicht mischen?
Unterschiedliche Polierungen können zu hoher Dämpfung und instabilen Verbindungen führen. Nutze die Polierung, die an deinem Port gefordert ist.

Für weitere LWL-Produkte im Innenbereich findest du passende LWL Patchkabel & Zubehör sowie allgemeine Grundlagen im DINIC Ratgeber.